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Grundwissen

Ab wann können Kinder schwimmen lernen?

Eine der häufigsten Fragen, die uns Eltern stellen: Wann ist der richtige Zeitpunkt für den ersten Schwimmkurs? Die Antwort ist nicht ganz so einfach, wie man denkt – denn jedes Kind ist anders. Wir teilen unsere Erfahrungen aus über 25 Jahren Arbeit mit mehr als 50.000 Kindern.

Das ideale Alter: Ab 3 Jahren

Nach unserer Erfahrung ist das ideale Einstiegsalter für einen Schwimmkurs ab 3 Jahren. In diesem Alter sind die meisten Kinder motorisch und kognitiv so weit, dass sie einfache Anweisungen verstehen und umsetzen können. Sie können sich selbstständig fortbewegen, ihre Körperwahrnehmung entwickelt sich, und sie sind in der Lage, eine Beziehung zu einer Bezugsperson außerhalb der Familie aufzubauen.

Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) empfiehlt, mit dem Schwimmenlernen zwischen dem 4. und 5. Lebensjahr zu beginnen. Bei Spielschwimmen starten wir bewusst etwas früher, weil unser spielerischer Ansatz, die kleinen Gruppen mit maximal 6 Kindern und das warme Wasser (32 °C) dies ermöglichen. Die Kinder lernen in ihrem eigenen Tempo, ohne Zeitdruck und ohne Leistungsdruck.

Was aber nicht heißt: Je früher, desto besser

Viele Eltern glauben, sie müssten ihr Kind so früh wie möglich ins Wasser bringen, um nichts zu verpassen. Das stimmt so nicht. Babyschwimmen und Kleinkinderkurse sind gut für die Wassergewöhnung, haben aber mit dem eigentlichen Schwimmenlernen wenig zu tun. Erst wenn ein Kind motorisch und emotional bereit ist, kann es wirklich schwimmen lernen – und das ist in der Regel frühestens ab 3 Jahren der Fall.

Wenn ein Kind zu früh in einen Schwimmkurs kommt, in dem es überfordert wird, kann das sogar kontraproduktiv sein: Es entwickelt Angst vor dem Wasser, verliert das Vertrauen und braucht anschließend deutlich länger, um schwimmen zu lernen. Bei Spielschwimmen achten wir deshalb sehr darauf, jedes Kind dort abzuholen, wo es steht – nicht dort, wo es laut Altersempfehlung sein „sollte“.

Voraussetzungen für den Schwimmkurs

Damit Ihr Kind am Schwimmkurs teilnehmen kann, sollte es folgende Grundvoraussetzungen mitbringen. Diese sind keine starren Regeln – im Zweifelsfall sprechen Sie einfach mit uns, und wir finden gemeinsam heraus, ob Ihr Kind schon bereit ist:

  • Sich selbstständig fortbewegen können (sicheres Laufen)
  • Ohne Schwimmwindel ins Wasser gehen können
  • Einfache Anweisungen verstehen und befolgen können
  • Sich für die Dauer der Stunde von den Eltern trennen können

Die Trennung von den Eltern ist ein wichtiger Aspekt unseres Konzepts: Kinder trauen sich im Wasser oft deutlich mehr, wenn Mama und Papa nicht zusehen. Bei uns lernen die Kinder unter Ausschluss der Öffentlichkeit, in einem privaten Becken, ohne fremde Badegäste. Nur in den letzten 10 Minuten der Stunde dürfen die Eltern zusehen.

Früher anfangen: Wassergewöhnung zu Hause

Auch wenn der eigentliche Schwimmkurs erst ab 3 Jahren sinnvoll ist, können Sie als Eltern schon vorher sehr viel tun, um eine positive Beziehung zum Wasser aufzubauen. Und das kostet nichts:

  • Regelmäßig gemeinsam baden – in der Badewanne, im Planschbecken oder im Schwimmbad
  • Ihr Kind vorsichtig mit Wasser im Gesicht vertraut machen – beim Haarewaschen, beim Spielen
  • Blubberblasen im Wasser pusten – eine wichtige Grundlage für das spätere Schwimmen
  • Wasserspiele: Gießkannen, Becher, Spritzpistolen – alles, was Spaß mit Wasser verbindet
  • Niemals Druck ausüben oder das Kind zwingen, den Kopf unter Wasser zu nehmen

Diese frühe Wassergewöhnung ist ein wichtiger Grundstein für das spätere Schwimmenlernen. Kinder, die zu Hause regelmäßig positive Erfahrungen mit Wasser machen, haben es im Schwimmkurs deutlich leichter. Aber auch Kinder ohne diese Vorerfahrung sind bei uns herzlich willkommen – wir holen jedes Kind dort ab, wo es steht.

Ist es zu spät? Nein!

Manche Kinder beginnen erst mit 5, 6 oder 7 Jahren mit dem Schwimmen. Manchmal, weil die Eltern keinen passenden Kurs gefunden haben. Manchmal, weil das Kind Angst vor dem Wasser hatte. Und manchmal, weil einfach andere Dinge im Vordergrund standen. Das ist völlig in Ordnung – es ist nie zu spät, schwimmen zu lernen.

Ältere Kinder haben sogar einige Vorteile: Sie verstehen Anweisungen besser, haben eine stärkere Muskulatur und können sich länger konzentrieren. Bei Spielschwimmen nehmen wir Kinder jeden Alters auf. Auch ältere Anfänger sind willkommen und werden behutsam und ohne Scham in den Unterricht integriert.

Was uns wichtig ist: Es gibt kein „zu spät“, aber es gibt ein „bitte nicht zu lange warten“. Laut DLRG können rund 60 % der Zehnjährigen in Deutschland nicht sicher schwimmen. Ein Schwimmkurs ist auch ein wichtiger Beitrag zur Sicherheit Ihres Kindes.

Wie läuft der Einstieg bei Spielschwimmen ab?

Der Einstieg bei uns ist jederzeit möglich – wir haben keine festen Kursblöcke, die man verpassen kann. Ihr Kind wird in eine bestehende Gruppe integriert und von unseren pädagogisch geschulten Anleitern behutsam an das Wasser herangeführt. Die ersten Stunden stehen ganz im Zeichen der Wassergewöhnung: Vertrauen aufbauen, das Wasser kennenlernen, spielerisch die ersten Bewegungen ausprobieren.

Kein Kind wird bei uns gezwungen, etwas zu tun, wozu es nicht bereit ist. Ihr Kind bestimmt das Tempo. Manche Kinder springen in der ersten Stunde schon ins Wasser, andere brauchen einige Wochen, um sich an die neue Umgebung zu gewöhnen. Beides ist bei uns völlig normal und willkommen.

Bei Spielschwimmen kann Ihr Kind als kompletter Anfänger starten. Wir holen jedes Kind dort ab, wo es steht – von der Wassergewöhnung bis zum Seepferdchen und darüber hinaus.

Bereit für den ersten Schwimmkurs?

Schwimmkurse für Kinder ab 3 Jahren. Ab 99 €, jederzeit kündbar.