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Wassergewöhnung für Kinder

Angst vor Wasser überwinden, spielerisch und ohne Druck

Sanfte Wassergewöhnung: der erste Schritt zum Schwimmen

Viele Kinder haben zunächst Respekt oder sogar Angst vor dem Wasser. Das ist ganz normal und kein Grund zur Sorge. Bei Spielschwimmen beginnt jeder Schwimmkurs mit einer einfühlsamen Wassergewöhnung, die sich am Tempo Ihres Kindes orientiert. Kein Kind wird gedrängt, ins Wasser zu gehen – und kein Kind wird für seine Angst verurteilt.

Unser Gründer Madhava hat das Spielschwimmen-Konzept 1999 speziell für ängstliche und traumatisierte Kinder entwickelt. Die Wassergewöhnung ist daher kein Nebenaspekt, sondern das Herzstück unseres Ansatzes. Erst wenn ein Kind sich im Wasser wohlfühlt, kann es wirklich schwimmen lernen – und genau diesen Grundsatz leben wir seit über 25 Jahren.

Sanfte Wassergewöhnung für Kinder bei Spielschwimmen

Warum Wassergewöhnung bei Spielschwimmen?

In herkömmlichen Schwimmkursen wird die Wassergewöhnung oft übersprungen oder in einer einzigen Stunde „abgehakt“. Bei uns ist sie ein Prozess, der so lange dauert, wie Ihr Kind ihn braucht.

32 °C warmes Wasser

Angenehm warmes Wasser hilft Kindern, sich schneller zu entspannen. Kaltes Wasser verstärkt Anspannung und Angst – warmes Wasser öffnet die Muskeln und das Vertrauen.

Kleine Gruppen (max. 6 Kinder)

Unsere Anleiter können auf jedes Kind individuell eingehen. In großen Gruppen gehen ängstliche Kinder oft unter – bei uns nicht.

Kein Zeitdruck, kein Ziel

Es gibt keine Vorgabe, bis wann ein Kind sich an das Wasser gewöhnt haben muss. Manche brauchen eine Stunde, andere Wochen. Beides ist bei uns normal.

Privates Becken

Keine lauten Hallenbäder, keine fremden Badegäste, keine Ablenkung. Ihr Kind lernt in einer geschützten, ruhigen Umgebung, in der es sich sicher fühlen kann.

Pädagogisch geschulte Anleiter

Unsere Schwimmlehrer sind nicht nur Schwimmtrainer, sondern pädagogisch ausgebildet und erfahren im Umgang mit ängstlichen, traumatisierten oder besonders sensiblen Kindern.

Ohne Eltern – mehr Mut

Kinder trauen sich ohne Eltern oft deutlich schneller ins Wasser. Sie versuchen dann nicht, Erwartungen zu erfüllen, sondern können sich ganz auf sich selbst konzentrieren.

So funktioniert die Wassergewöhnung

Die Wassergewöhnung ist kein starrer Ablauf, sondern ein individueller Prozess. Trotzdem gibt es typische Phasen, die die meisten Kinder durchlaufen:

1

Vertrauen aufbauen

Ihr Kind lernt den Schwimmlehrer und das Becken kennen. Durch Spritz- und Gießspiele wird der erste Kontakt mit dem Wasser spielerisch hergestellt. Manche Kinder sitzen die ersten Stunden am Beckenrand und schauen nur zu – und auch das ist bei uns willkommen.

2

Wasser erkunden

Schritt für Schritt werden die Übungen intensiver: Gesicht ins Wasser halten, Blubberblasen pusten, untertauchen, gießen lassen. Alles geschieht freiwillig und in Spielform. Kein Kind wird zu etwas gedrängt, wozu es nicht bereit ist.

3

Sicherheit gewinnen

Ihr Kind lernt, sich im Wasser zu bewegen, zu gleiten und die ersten Schwimmbewegungen auszuführen. Das Vertrauen in den eigenen Körper und ins Wasser wächst von Woche zu Woche. In dieser Phase merken viele Kinder gar nicht, dass sie gerade schwimmen lernen.

4

Fließender Übergang zum Schwimmen

Aus der Wassergewöhnung entwickelt sich ganz natürlich das eigentliche Schwimmenlernen. Es gibt keinen harten Schnitt und keinen „jetzt wird es ernst“-Moment. Die Kinder schwimmen, weil sie es wollen – nicht, weil sie es müssen.

Was Sie zu Hause tun können

Die Wassergewöhnung beginnt nicht erst im Schwimmbad. Auch zu Hause können Sie Ihrem Kind helfen, eine positive Beziehung zum Wasser aufzubauen:

  • Regelmäßig gemeinsam baden – in der Badewanne, im Planschbecken oder im Schwimmbad
  • Blubberblasen im Wasser pusten – eine wichtige Grundlage für das spätere Schwimmen
  • Ihr Kind vorsichtig mit Wasser im Gesicht vertraut machen – beim Haarewaschen, beim Spielen
  • Wasserspiele: Gießkannen, Becher, Spritzpistolen – alles, was Spaß mit Wasser verbindet
  • Niemals Druck ausüben oder das Kind zwingen, den Kopf unter Wasser zu nehmen

Bitte zeigen Sie Ihrem Kind keine Schwimmbewegungen und machen Sie keine eigenen Übungen ohne Absprache mit unserem Anleiter. Das verwirrt den Lernprozess und kann kontraproduktiv sein.

Speziell für ängstliche Kinder

Spielschwimmen wurde 1999 von Madhava, einem ausgebildeten Erzieher und Heilpraktiker für Psychotherapie, speziell für ängstliche und traumatisierte Kinder entwickelt. Wenn Ihr Kind also große Angst vor dem Wasser hat, sind Sie bei uns genau richtig – denn genau dafür sind wir da.

Wir erleben regelmäßig Kinder, die in einem anderen Schwimmkurs schlechte Erfahrungen gemacht haben. Kinder, die zum Schwimmen gezwungen wurden, die in einem überfüllten Hallenbad überfordert waren oder die unfreiwillig untergetaucht wurden. Solche Erlebnisse können das Vertrauen ins Wasser auf Jahre zerstören. Bei uns beginnen wir dann ganz von vorne – behutsam, geduldig und im Tempo des Kindes.

Für Kinder mit besonders ausgeprägter Angst oder Kinder auf dem Autismus-Spektrum bieten wir auch 1:1 Schwimmunterricht an. Mehr zum Thema Wasserangst überwinden lesen Sie in unserem Ratgeber.

Häufige Fragen zur Wassergewöhnung

Nein, ganz im Gegenteil! Spielschwimmen wurde ursprünglich speziell für ängstliche und traumatisierte Kinder entwickelt. Unsere Anleiter sind darauf geschult, Kindern behutsam die Angst vor Wasser zu nehmen, ohne Druck und in ihrem eigenen Tempo. Die Wassergewöhnung ist ein natürlicher Teil unseres Konzepts. Viele Kinder, die mit großer Angst starten, lieben das Wasser nach einiger Zeit.
Das ist bei jedem Kind unterschiedlich. Manche Kinder fühlen sich nach wenigen Stunden wohl, andere brauchen einige Wochen oder sogar Monate. Bei Spielschwimmen gibt es keinen Zeitdruck. Ihr Kind bestimmt das Tempo. Kinder, die zu Hause regelmäßig positive Erfahrungen mit Wasser machen (baden, planschen, Blubberblasen), gewöhnen sich oft schneller ein.
Durch spielerische Übungen wie Spritzen, Gießen, Tauchen und Gleiten lernt Ihr Kind Schritt für Schritt, sich im Wasser wohlzufühlen. Alles geschieht freiwillig und ohne Zwang. Die warme Wassertemperatur von ca. 32 °C hilft bei der Entspannung. Kein Kind wird ins Wasser geschoben oder überredet – das Kind entscheidet selbst, wann es bereit ist.
Nein, die Eltern sind während des Unterrichts nicht dabei. Erfahrungsgemäß trauen sich Kinder ohne Eltern deutlich schneller ins Wasser. Die Kinder versuchen dann nicht, die Erwartungen der Eltern zu erfüllen, sondern können sich ganz auf sich selbst und das Wasser konzentrieren. In den letzten 10 Minuten der Stunde dürfen die Eltern zusehen.
Das kommt vor und ist völlig in Ordnung. Unsere Anleiter sind erfahren im Umgang mit ängstlichen Kindern. Kein Kind wird gezwungen, ins Wasser zu gehen. Wir geben Ihrem Kind die Zeit, die es braucht. Manche Kinder sitzen die ersten Stunden nur am Beckenrand – und das ist bei uns willkommen. Der Moment, in dem sie sich dann doch trauen, ist umso wertvoller.
Ja! Regelmäßig gemeinsam baden, Blubberblasen pusten, Wasserspiele in der Badewanne – all das hilft. Wichtig: Niemals Druck ausüben oder das Kind zwingen, den Kopf unter Wasser zu nehmen. Jede positive Erfahrung mit Wasser zählt. Wir bitten Sie aber, Ihrem Kind keine Schwimmbewegungen zu zeigen, das verwirrt den Lernprozess.

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Wassergewöhnung ist Teil jedes Schwimmkurses. Einstieg jederzeit möglich.